Dresden ist eine wunderschöne Stadt. Nicht nur wegen des Barock, der nach der Kriegszerstörung wieder aufgebaut worden ist. Sondern auch wegen des – insbesondere auch genossenschaftlichen – Wohnungsbaus aus sozialistischer Zeit, der es zigtausenden „normalen“ Leuten bis heute ermöglicht, in 1-a-City-Lage ihren Lebensmittelpunkt zu haben (s. Panorama-Ausblick von Genossenschafts-Gästewohnung). Anders als in westdeutschen Großstädten.

Seien wir denen dankbar, die Dresden von der Nazi-Herrschaft befreit haben, und denen, die diese Stadt mit eigenen Händen aus den Trümmern des von Nazi-Deutschland entfesselten Krieges wieder aufgebaut haben. Und folgen wir dem katholischen Bischof von Dresden, der in der Hofkirche davor warnte, das Dresdner Schicksal als „singulär“ misszuverstehen. Nach jahrzehntelanger symbolischer Überladung rund um den 13. Februar ist nun Entspannung angesagt.

Das dient auch der friedlichen Zukunft.

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