Nordafrikaner hätten es auf eine Machtprobe mit dem deutschen Staat angelegt und wurden von der Kölner Polizei Gottseidank in die Schranken gewiesen. So wurde aus prominenten Politiker-Kreisen kommentiert.

Nun sind die kontrollierten und zurückgedrängten „Nafris“ also eher Iraker, Syrer, Afghanen und Deutsche gewesen. Und auch nicht gemutmaßte Wiederholungstäter. Wieder einmal hat eine Infotainment-Spirale in „Echtzeit“ ihr vorläufiges Ende in totaler Peinlichkeit gefunden.

Wer seine Ressentiments-Eruptionen nicht im Griff hat, sollte sein Smartphone wegschmeißen und vom Netz gehen, statt die Menschheit mit unzivilisiertem Gedröhn zu verderben. Unter dem Deckmantel der „Echtzeit-Kommunikation“, die als Ausrede dafür herhalten muss, dass man auf jedem hingeworfenen Informationsfetzen ganze weltumspannende Dogmatiken aufbauen darf.

Ich erwarte nun Bußwallfahrten auf Knien – als Selbst-Abschreckung für künftige Eskalationen solchen Irrsinns. Und ein Ende dieser Fake-News-Ablenkungsdebatten. Denn für den alltäglichen Echtzeit-Wahnsinn braucht es keinen russischen Geheimdienst 😊.

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