Der Urgroßvater von Korla Wukaš (76) war sorbischer #refugee aus der Lausitz. Korla ist der letzte sorbisch sprechende Texas-Sorbe.

Mit einem selbstverfassten Lehrbuch will der mit einer Polin verheiratete Professor und Anhänger der US-Grünen, der einst auch in Damaskus lehrte, die sorbische Sprache in den USA wiederbeleben. Natürlich sprachen wir auch über die US-Präsidentschaftswahl und darüber, warum er weder Trump noch Clinton gewählt hat.

Wir treffen uns jedes Jahr ein oder zwei Mal. Diesmal konnte er bei uns zu Hause mit einem unserer syrisch-kurdischen #refugees über die Welt reden und praktisch vorführen, dass er neben englisch, deutsch, sorbisch, französisch, polnisch und russisch auch etwas kurdisch und arabisch kann.

Deutschland sei so schön liberal, schwärmt Korla. Vor Jahren war er mit seiner Frau an einem Leipziger See. Da haben ganze Familien nackt gebadet. „Dafür würde man in den USA verhaftet.“ Auch der kurdische Refugee stellte unlängst fest, das Besondere an Deutschland sei die „Freiheit, dass jeder so rumlaufen kann, wie er will.“

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