Zum Einschlafen wurde Frau Clinton von Medien und Meinungsforschern als mutmaßliche Siegerin gehandelt, zum Frühstück ist Herr Trump „weit vorn“ und kurz darauf US-Präsident. Der 9. November hat ein weiteres historisches Ereignis.

Der Rückkehrer von der Nachtschicht nimmt meine Mitteilung regungslos zur Kenntnis. Er kenne den Mann nicht. Also versuche ich ihn, mit Herrn Trump und vor allem einigen seiner unsäglichen Sprüche bekannt zu machen. Die Antwort ist gelangweiltes Achselzucken.

Während ich meine Haferflocken auslöffele, sucht er nach der Packung mit den Eiern, nebenbei entfährt es ihm: Warum interessiert man sich in Deutschland so für die USA? O.k., wenn es um Kaufen und Verkaufen geht, also Handel, versteht er das, aber wegen der Politiker da, warum?

Proletarischer Pragmatismus, egal ob christlich-abendländisch oder wie hier muslimisch-morgenländisch? Ich war für Bernie Sanders, der hätte auch für das Alltagsleben der Menschen in und aus Rojava Relevanz, weshalb es sich für sie gelohnt hätte, ihn kennen zu wollen.

Diesem Anspruch hat offenbar auch Frau Clinton nicht genügt.

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