Die neue junge Garde macht zu Hause auf dem Dorf Hahnrupfen und andere sorbische Bräuche. Beim Studium in der Metropole bastelt sie an #startups für die Lausitz. Sie spricht sorbisch, sogar das besonders bedrohte Niedersorbisch. Neben Deutsch und Englisch.

Sie engagiert sich für die Revitalisierung des Sorbischen überall. Auch in der evangelischen Kirche. Sie gibt auf Facebook bescheiden vor, „unpolitisch“ zu sein, stößt aber zugleich als Mitglied des Bundesvorstandes des Sorben-Dachverbandes Domowina heiße strukturpolitische Debatten an.

Man achtet auch – in Zeiten der Fastfood-Leitkultur – wieder auf Körper, wo nach altrömischer Weisheit (oder Vorurteil) der (frei übersetzt) gut strukturierte Geist seinen gepflegten Sitz hat. Spielt bevorzugt Beachvolleyball, treibt Sport. Gut aussehen und klug sein muss sich ja nicht widersprechen 😉.

Einer der Namen: Maximilian Hassatzky aus Dissen, Student in Leipzig, der uns in Crostwitz die #chemiewende erklärte. Industriepolitische Klimawandel-Konsequenzen auf Niedersorbisch. Und auf Facebook das Oscar-Wilde-Motto pflegt: Am Ende wird alles gut; was noch nicht gut ist, ist noch nicht am Ende 😎.

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