Der Krieg gegen den Terror ist verloren. Nun werden schon Teenager Tausende Kilometer von den eigentlichen Kriegsschauplätzen entfernt in die Luft gesprengt.

Damit ist der „Krieg gegen den Terror“, den die USA nach 9-11 vor 16 Jahren ausriefen, gescheitert. Nicht erst in #Manchester . Dieser Krieg kostete schon vielfach mehr Menschen das Leben als das 9-11-Inferno. Und die „Antwort“ darauf findet immer mehr Kämpfer und Opfer. Übrigens letztere vor allem in der Bevölkerung des Nahen Ostens.

Herr Trump verkauft den Saudis Kriegsgerät für hundert Milliarden, das wird im Rahmen der „asymmetrischen Kriegsführung“ der „Gegenseite“, ob sie sich nun IS, Al Qaida oder wie auch immer nennt, zu noch mehr sich in Gegenwart bis dato völlig Unbeteiligter in die Luft Sprengenden führen.

Das Bekenntnis, wir ließen uns durch Terror nicht einschüchtern, hielten zusammen, seien stark, hilft den Getöteten und fürs Leben Gezeichneten wenig. Als Erstes wäre ein allgemeines Bekenntnis gegen den Krieg als Mittel der Terrorbekämpfung gefragt, deren „Kollateralschaden“ immer wieder Menschen in Nah und Fern werden.

Das ist das lebenswichtige Thema – mehr als die Frage, ob es Einzeltäter oder Vernetzte sind. Im Krieg ist es auch gleichgültig, ob dein Erdenleben durch die Drohne oder geschlossene Kampfverbände ausgelöscht wird.

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