Wenn junge OrdnungshĂŒter eine Nacht in einem ehemaligen Asylheim nicht aushalten, weil da kein Fernseher ist und ihnen kein Freizeitprogramm geboten wird, ist das erstaunlich. Man könnte ja auch mit seinem Smartphone spielen – oder ein Buch lesen 😊.

Die teilweise sehr robust formulierten Social -media -BeitrĂ€ge zu diesem Thema (s. Dok) berĂŒhren – einerseits – etwas Wahres. Es ist nicht verboten, unter freiem Himmel zu pinkeln oder Geschlechtsverkehr zu haben, und man darf auch mal etwas mehr Alkoholhaltiges zu sich nehmen (meine Oma hatte Klosterfrau Melissengeist). Erst recht auf einem abgegrenzten und gar nicht so ganz öffentlichen Areal.

Andererseits stehen solche Hundertschaften und insbesondere die Berliner Polizei nicht immer gerade im Ruf besonderer FeinfĂŒhligkeit im Umgang mit den Mitmenschen. Was der AfD gefĂ€llt, weshalb sie sofort VerstĂ€ndnis auch fĂŒr diesen Exzess Ă€ußerte.

Unsereiner amĂŒsiert sich klammheimlich: Party machen darf jeder; wer aber unbeliebt ist, unterliegt immer einer strengeren Moral. Und als Eure Hamburger Kollegen öffentlich die Nase rĂŒmpften ĂŒber Euch, weil Ihr nicht „hanseatisch“ aufgetreten seid, dachte ich mir: Wirklich mögen tun die Euch nicht 😉.

Meine Oma hatte das Bescheidenheits-Dogma: Man muss immer den untersten Weg gehen. Die Hauptstadt -Polizei wird klugerweise jetzt den Weg der Demut gehen 😎.

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